Das Projekt Stadt-Land wurde von Andreas Aebi dem diesjährigen Nationalratspräsidenten ins Leben gerufen, es stellt einen Schwerpunkt in seinem Präsidialjahr dar. Schulklassen aus der ganzen Schweiz erhielten die Möglichkeit, einen Tag in der Stadt oder einen Tag auf dem Land zu verbringen. Mit diesem Projekt soll das gegenseitige Verständnis zwischen Stadt und Land gefördert werden. Zitat Andreas Aebi: „Zusammenhalt in der Vielfalt ist ein wichtiger Wert in der Schweiz. Ich will mein Präsidialjahr auch dazu nutzen, einen Beitrag zum Dialog zwischen Stadt und Land zu leisten.“

Die 4. Klasse Silenen konnte an diesem Projekt am 14. September teilnehmen. Damit wir am Dienstag nicht so früh aufstehen mussten, machten wir uns schon am Montag, 13.September mit unserer Klassenlehrerin Vreni Keller und der Begleitperson Meret Brand auf den Weg nach Bern. In Bern übernachteten wir in der Jugendherberge, die direkt unter dem Bundeshaus steht.

Die Kinder haben Folgendes geschrieben:

Die Zugfahrt nach Bern war lang aber lustig und unterhaltsam. Ich fand den Wolf im Tierpark Dählhölzli sehr schön, und wir haben einen mega süssen Eisfuchs gesehen. Ich fand an der Aare entlangzulaufen sehr cool. Wir mussten in der Jugi die Betten selber anziehen, das war gar nicht so einfach. Die Zimmer in der Jugi sind toll. Das „Werwölflen“ am Abend war richtig lustig.

Die Erlebnisse vom zweiten Tag:

Sternlauf: Der Sternlauf hat richtig Spass gemacht. In Gruppen mussten wir verschiedene Orte in der Stadt suchen und dort die dazugehörigen Aufgaben lösen. Wir liefen wieder an den Ausgangsort zurück und erhielten dort Punkte für unsere Lösungen.

Gurten: Mit dem Tram fuhren wir zur Bahn auf den Gurten. Im Selbstbedienungsrestaurant konnten wir ein Getränk und das Essen selber auswählen. Die Auswahl war gross, trotzdem assen fast alle Pommes Frites, Chicken Nuggets und Donuts. Das Essen war sehr lecker.

Energiezentrale Bern „ewb“: Nach der Fahrt quer durch die Stadt Bern, besuchten wir unseren letzten Programmpunkt. Dort wurde uns erklärt, wie diese Energiezentrale aufgebaut ist. Am eindrücklichsten fanden wir die Anlieferung des Kehrichts in die Kehrichtgrube und wie der riesige Greifarm den „Chüder“ in den Ofen beförderte. Nachher konnten wir einen Blick ins Feuer werfen. Zum Abschluss fuhren wir mit dem Lift auf den Turm der Energiezentrale, dort hatten wir einen tollen Blick auf die ganze Stadt.

Müde aber zufrieden machten wir uns auf den Weg zum Bahnhof, wo wir die Heimreise mit dem Zug antraten. 

Vreni Keller und die 4. Klasse Silenen

 

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