http://www.silenen.ch/de/tourismus/sehenswuerdigkeiten/welcome.php
11.09.2010 00:57:33


Allgemeine Informationen  Silenen liegt an der Zufahrt zum Gotthardpass, der wichtigsten Nord-Süd-Verbindung des Alpenraumes. Die Gemeinde ist aufgeteilt in die drei Ortskreise Silenen, Amsteg und Bristen. Die Ortsbezeichnung Silenen weist auf den keltisch-romanischen Stamm der "selino" hin und bedeutet langer, bebauter Landstreifen. Urkundlich wird Silenen erstmals 857 erwähnt, Amsteg 1291 und Bristen 1370. Die alte Siedlungsweise ist hauptsächlich allemannischen Ursprungs.
Golzernsee Golzern / Golzernsee  Ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer und Naturfreunde ist Golzern. Der Golzernsee ist eine ganz besondere Naturschönheit auf 1409 m ü.M. Während den Sommermonaten kann hier gebadet werden.
Hotel Maderanertal (SAC-Hotel)  Weit hinten im Maderanertal befindet sich auf 1349 m ü.M. das nostalgische Hotel Maderanertal.
Wer nach 1 1/2 Std. Fussmarsch (von der letzten asphaltieren Strasse weg) das Hotel Maderanertal erreicht, ist überrascht von der ansehnlichen Hotelanlage. Sie liegt auf dem Felsplateau Balmenegg, inmitten von alten Tannen mit weitausladenden Ästen und knorrigen Wurzeln, umgeben von saftgrünen Moosen und graudürren Flechten.
Kapelle der 14 Nothelfer (Nothelferkapelle)  Die 14 Nothelferkapelle wurde im Jahre 1081 erbaut. Nach einem Brand im Jahre 1666 wurde sie neu aufgebaut und mit Malereien versehen.
Kapelle im Ried  In der Kapelle des Weilers Ried findet sich als Rarität eine Statue des Heiligen Eligius, des Schutzpatrons der Säumer und Schmiede.
Pfarrkirche St. Albin  Die Pfarrkirche St. Albin stammt aus dem Jahre 1754. Mit der stilvollen Renovation von 1966/67 wurde dem barocken Gotteshaus erneut Glanz verliehen. Der Hochalter gilt als eines der schönsten kirchlichen Kunsthandwerke im Kanton. Eine besondere Kostbarkeit ist das Kruzifix.
Schmelzofen  Der 1966 restaurierte Schmelzofen von Hinterbristen ist Zeuge des intensiven Bergbaues im Maderanertal. Abgebaut wurde hauptsächlich Eisenerz, das im Tagbau gewonnen werden konnte.
Seewlisee Seewlisee  Ein beliebter Bergsee ist ohne Zweifel der Seewlisee am Fusse der Nordwand der Grossen Windgälle ob Silenen.
Steinhaus  Das Steinhaus nordöstlich der Pfarrkirche von Silenen dürfte als das älteste heute noch bewohnte Haus im Kanton Uri gelten. Die Mauerstärke beträgt im Erdgeschoss ca. einen Meter. Im 16./17. Jh. wurde hier ein Holzhaus in das bestehende Steinhaus eingebaut.
Susthaus  Das Alte Sustenhaus datiert aus dem Jahre 1549. Es zeigt über dem Bogenportal die Jahrzahl 1610. Es ist als Blockbau mit seitlichem Mauerwerk ein typisches Urner Steinhaus.
Turm der Edlen Freiherren von Silenen  Der Turm der Edlen Freiherren von Silenen, einst ein fünfstöckiger Wohnturm, stammt aus dem 12. Jahrhundert. Die "Edlen Freiherren von Silenen" amteten hier als sogenannte Meier und zogen den Zehnten und die Zinsen für das Kloster Fraumünster ein.
Zwing Uri  Die Burgruine Zwing Uri stammt aus dem Mittelalter. Der mächtige Turmsockel ist der einzige noch verbliebene Rest dieser Burganlage. Gemäss Überlieferung wurde die Burg bei den Freiheitskämpfen der Innerschweizer zerstört.